Dienstag, 13. Juni 2017

Tunturi real life

Heute begrüße ich Euch mit einem etwas anderem Post.
Es ist leicht, immer nur die schönen Bilder zu zeigen.
Geschniegelt und gestriegelt in die Kamera zu lächeln.
Selbst das kleinste Härchen sitzt perfekt, alles ist knitterfrei und kein Speckröllchen ist zu sehen.
Ich gebe es zu, ab und an retuschiere ich auch das ein oder andere Pickelchen weg.
Ich bin halt doch eitel.
Aber das bin doch nicht ich.

Ich bin alles andere als knitterfrei und habe auch keine Haut wie ein Babypopo.
Also werde ich in diesem Post zum Anfang die Bilder zeigen, welche ich für den ursprünglichen Post ausgesucht und bearbeitet habe.
Damit man sich auch wirklich vorstellen kann, wie das Shirt von Sophie aussieht wenn man sich in Pose schmeißt.
Später schwenke ich dann um zu den Bildern, die eigentlich nicht so in die Öffentlichkeit gehören.
Ich habe mit Absicht auch Bilder genommen, die R. von mir gemacht hat.
Er hat die unerschütterliche Eigenschaft mich äußerst vorteilhaft zu treffen.
Aber so sieht er mich halt.

Also nun, die eigentlichen Postbilder.
Mit dem Versuch die Ausschnittverarbeitung gut einzufangen.
Gar nicht so leicht sagt meine bessere Hälfte.




Stoff vom Stoffmarkt
Schaut auf jeden Fall mal bei Ihr vorbei,
sie hat sich die Mühe gemacht und ein ganz tolles Lookbook erstellt.

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Aber nun zum privaten Teil des Postens.
Privat kann man es ja nicht wirklich nennen.
Immerhin kann die Bilder nun wirklich jeder sehen.
Aber die Realität sieht nun mal so aus.
Immerhin ist das Leben kein Katalog
und ich auch kein Model.
Auch ich bin nicht gefeit davor,
mir tolle Bilder anzusehen und zu denken:
Ich möchte auch so aussehen!
Und auch ich bin ab und an echt enttäuscht,
wenn ich die Bilder sehe,
welche mich zeigen wie ich bin.


Ich kann mit keiner tollen Skyline im Hintergrund glänzen,
auch bin ich kein Model wie im Katalog.

ABER!
Ich bin Model meines Lebens.
Mit Grimassen, Pickeln und Falten.
Ich habe Röllchen an stellen die von der Modeindustrie nicht vorgesehen sind.
Meine Beine sind nicht im Idealmaß für Kaufhosen
und in Stöckelschuhen laufe ich wie auf Eiern.
Ich trage gerne Latschen, wo mein Fuß Platz hat
und bei jeder erdenklichen Gelegenheit auch gerne barfuß.


Ich schukel für mein Leben gern!
Ich freue mich dann wie ein kleines Kind.
Aber ich habe dann auch etwas Wirres an mir.
Meine Haare fliegen wild umher,
nein ich meine nicht die riesige Lockenprachtmähne,
welche sich dann um meinen Körper schwingt.
Ich meine meine dünnen Haare, die mein Gesicht umrunden,
welches beim Schaukeln immer grinsen muss.
Irgendwie mag ich die Bilder!
Immerhin zeigen Sie recht deutlich mein Kind in mir.


Hier sind Bilder vom gleichen Schnitt, welche es nie zum Blogbeitrag geschafft hätten.
Eigentlich war geplant, dass im Garten Bilder gemacht werden.
Und als ich mir eine schöne Stelle suchen wollte, welche geeignet ist
um sich in Pose zu werfen, sah ich das Unkraut in meinem neuen Beet.


Kurz entschlossen zog ich mir meine Gartenhandschuhe an und war nicht mehr zu halten.
Ich sagte noch, die Bilder können wir auch gleich noch machen.
Gleich war dann Geschichte.
Mit Gartendreck beschmutzt wühlte ich in meinem Beet rum und war mehr als zufrieden und glücklich.
Zufriedener als ein Bild mit toller Pose mich je machen könnte.


Der Mittelfinger war für meine bessere Hälfte, der sich gerade genauer mit Popo aller buntbande befasste.
Typisch Mann, hat er sich den mit der Kamera einfangen wollen.
Mal ehrlich, das ist doch nicht wirklich aussagekräftig für das Shirt, oder?
Aber es spiegelt unseren ganz normalen Wahnsinn wieder.
Wir im Hause buntbande lachen viel.
Wir albern, machen blöde Witze und mein Freund und ich singen lieber Kinderleider als R.

Und auch R. hat das Talent unpassende Stellen zu fotografieren.
Frontalansicht vom Hinterteil aller Mama.
Egal ist halt sein Blickwinkel.
Und was ist schon dabei?
Der ist halt nun mal da.


Und wenn das alles nicht ist,
buddel ich wie verrückt in meinem Beet rum, weil mich das so sehr entspannt.
Ich liebe es!
Ich habe es erst dieses Jahr angelegt.
Es ist noch etwas kahl und an einigen Stellen habe ich gedacht, dass die Blumenzwiebeln Unkraut sind und auch frisch gesäte Blumen habe ich leider etwas gestutzt und verjüngt.
Aber egal!
Es wächst und gedeiht.


Und weil das so schön ist,
sind wir jede freie Minute im Garten.
Am Wochenende auch mit meiner besseren Hälfte.
Ich freu mich gerade so,
es gibt so gut wie keine Bilder von uns.
Aber R. macht es möglich.
Hier mal ein Ausschnitt von uns.
Leider kommt dieser Mann viel zu kurz.


Zeittechnisch, nähtechnisch und generell,
das tut mir sehr leid!
Trotzdem ist er nun seit fast 5 Jahren an meiner Seite
für R. ein toller Papa
und generell,
Ich liebe Ihn.

So und ehe ich nun schnulzig werde,
sag ich tschau tschau.

Ich hoffe, dass diese Bilder irgendwie an Blogneulinge geraten.
Habt Mut Ihr selbst zu sein.
Schöne Bilder sind diejenigen,
wo Ihr lacht und Spaß habt.
Klar aussehen wie ein Supermodel würde glaube ich jeder mal gerne.
Aber das ist nicht real.
Real ist es, das auch ein Supermodel Tonnen von Make Up drauf hat, 
damit man die Poren nicht mehr sieht.
Beim Sitzen auch Röllchen hat
und morgens garantiert völlig zerknautscht aus dem Bett aussteigt.

Ich bin dafür, dass häufiger auch mal hinter die Kulissen geschaut wird.
Keiner ist perfekt und trotzdem genau richtig so, wie er ist!

Herzliche Grüße 
Monique

Dienstag, 6. Juni 2017

Stürmische Gartenzeit mit Anorak

Ja so schön die letzten Tage auch wahren,
heute stürmt es!
Zu einer windstillen Zeit haben wir einen Kontrollbesuch im Garten absolviert.
Wir müssen ja wirklich nachsehen ob Erdbeeren, Tomaten und Co. 
auch noch alle stehen.


Außerdem ist es sehr spannend unseren Kirschbaum dabei zuzusehen,
wie seine Früchte reif werden.
Fast täglich werde ich gefragt, 
ob Sie denn nun reif sind.
Sobald auch nur ein Schimmer von Rosa zu entdecken ist,
wird gepflückt.
So ganz ist es bei Mr.R. noch nicht angekommen,
das Sie noch etwas Zeit brauchen.


Aber ich kann es auch verstehen!
Warten ist eine schwere Sache,
selbst ich als Erwachsene bin da kein Meister drin.


Überall im Garten gibt es auch etwas zu entdecken.
Heute waren es die von Winde verwehten Rosenblüten aus dem Nachbargrundstück.
Bei uns gibt es diese Blütenpracht leider noch nicht, da ich erst vor kurzem 
kleine Röschen gepflanzt habe.


Das ist schon ein Farbenspiel, ohne gleichen.
Und manche duften einfach himmlisch!
Ich freue mich schon auf die kommenden Jahre mit meinen Rosen.


Alles wird ganz genau betrachte.
Ich habe auch wirklich glück, dass R. 
sich im Gemeinschaftsgarten völlig frei bewegen darf.
Und überall gibt es immer etwas zu erkunden.
Ab und an findet man auch ganz besondere Nachbarn 
die, wie aus dem Nichts Kekse, Eis und Co. herreichen.


Heute leider nicht!
Das Wetter war nicht so optimal.
Uns hält das ja nicht auf.
Erst recht,
ich wollte Bilder machen!
Wie schon erwähnt,
auch ich bin nicht die Geduldigste.


Ich teste gerade eine neue Schnittmusterzeitung.
POPPY designed for you
Kannte ich bisher nur vom Vorbeilaufen.
Gut das Angebot an Jungsschnitten ist wirklich klein,
aber oho!
Also habe ich den Anorak getestet.



Ich mag ja diese Art von Schnitten!
Einfach drüber ziehen und gut ist!
R. lässt so gern die Jacken auf,
weil er keine Lust hat, diese zu schließen.
Natürlich ist dann die Gefahr groß,
dass genau Diese dann irgendwo liegen bleibt.
Rutschende Jacken sind auch wirklich nervig.


Also versuche ich es halt so!
Ich bin sehr zufrieden.
Aber was die Größenwahl betrifft???
Laut Tabelle müsste ich, was seine Körperlänge betrifft,
maximal eine 134 nähen.
Mhhh das ist die 140
und diese sitzt auch von der Länge,
meines Erachtens sehr gut.
Nicht zu lang und nicht zu kurz.

Aber auch das Prozedere kenne ich schon zu genüge.
Irgendwie passen wir nicht in die Standardgrößen. 
Wenn man das weiß, ist alles gut!


Leider hatte ich etwas zu wenig Stoff vorrätig,
daher konnte ich nicht auf das Muster achten.
Beim Nähen dachte ich mir noch,
ach das wird schon nicht so schlimm sein.
Wenn ich mir das nun betrachte...
finde ich es blöd!

Da es aber nur ein Probemodell war,
weiß ich, dass ich das nächste entweder Uni mache,
oder ein kleines Muster nehme.
Das groß Gemusterte war ein Versuch
und mein Ding ist es nicht so.

Auch habe ich festgestellt, dass es sinnvoller ist,
wenn der Stoff etwas Stretch hat.
Was mir beim Kauf nämlich völlig entgangen ist,
in der Weite ist kein Stretch,
dafür aber in der Länge.


Auf jeden Fall bin ich sehr froh,
diesen Schnitt gefunden zu haben.
Er passt gut, die Weite ist klasse 
und er passt hervorragen zum Täschling von Allerleikind.
Der Käppling (coming Soon) setzt dem Ganzen noch die Krone auf!

So nun noch einen schönen Restdienstag.

Herzliche Grüße
Monique 

Anorak: P1731 Jacket von
POPPY designed for You
Ausgabe 2/2017

Stoff: Amazong Anchor
Designet for you by POPPY
Ha,das sehe ich ja jetzt erst
*hihi*

Hose: Täschling 2.0 von Allerleikind
Mütze: Käppling coming soon


Freitag, 7. April 2017

Auf den Punkt gekommen


...so ungefähr kann man das beschreiben.
Total hungrig nach Farbe und für mich untypisch nach Glitzer
hab ich für mich gewerkelt.


Beide Stoffe sind an sich nichts Besonderes gewesen,
so konnte ich das ja nicht lassen.
Da ich immer mal wieder neue Techniken versuche,
habe ich das Mal als gutes Übungsfeld gesehen.


Also wurde gedruckt und getupft.
Es gibt da so tolle Schwämmchen mit Stiel dran,
die eignen sich hervorragend dafür!
Leider weiß ich nicht mehr,
wo ich diese erstanden habe.
Eigentlich gehören sie Mr.R und seiner selten genutzten
Kreativschublade.


In diesem Fall habe ich einfach Acrylfarbe verwendet,
da meine Stofffarben dem Ende zugehen.
Nach dem Tupfen ordentlich mit Wasser besprüht
und wie paralysiert davor gesessen.
Das ist echt schon toll zu beobachten,
wie die Farbe Ihr Eigenleben bekommt.


Hier dasselbe Spiel nur ohne Wasser.
Leider sind die Bronzepartikelchen irgendwie nicht richtig fest,
so rieselt fleißig Glitzer daher.
Stört mich jetzt nicht sonderlich,
aber ich weiß nun, dass diese Farbe dafür nicht geeignet ist.


Bei Acrylfarbe kann ich abschätzen, wenn ich Sie nicht zu dick auftrage,
ist sie durchaus recht weich im Griff
und nach dem Trocknen auch waschecht.
Also auch für Shirts geeignet.
Das muss ich mit dieser bunten Methode unbedingt Teste.


Damit lasse ich Euch einen farbenfrohen Gruß da.
Ich freu mich gerade über meine  neuen Alltagsbegleiter
und gehe Sie befüllen.

Herzliche Grüße 
Monique 

Schnitt: HERZ Schlamperle
von Farbenmix
Taschenspieler 1

Mittwoch, 29. März 2017

Crossbag

Schon wieder so lange still hier,
so ist das nun mal.

Das Blusen Sew Along ist ja mehr als in die Hose gegangen.
Aber der Schnitt ist soweit fertig.
Nun müssen nur noch die Finalen Anpassungen her, 
aber leider fehlt mir die Person zum Abstecken.

Trotzdem bin ich nicht ganz untätig,
zwar musste ich mich sehr einschränken, was das Nähen betrifft,
aber ab und an komme ich noch dazu.

So nun auch gestern.
Wer mir auf Instagram folgt, weiß bestimmt,
 dass ich mir den Taschenspieler CD von Farbenmix gegönnt hab.
Lange habe ich überlegt,
und nun ist sie da.


Der Rucksack vom Taschenspieler 2 sollte es werden.
Erst einmal das Anleitungsvideo angesehen und mich für die Crossbagvariante entschieden.
Schnitt ausgedruckt und ein paar Tage ruhen lassen.
Als ich gestern dann beim heimischen Stoffdealer war,
um Stickvlies zu besorgen,
lachte mich dieses gelbe Baumwollgurtband an.

Ja es schrie mir förmlich entgegen.
Ich bin eindeutig reif für den Sommer!
Parallel ist der Schwarz Weiß gestreifte Jeans mir ins Auge gesprungen.


Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht vor, 
beides zu kombinieren.
Eigentlich sollte es ein neuer Täschling fürs Kind werden.

Aber als ich so zu Hause war
und alles so auf einen Haufen lag, 
darunter noch verschiedenen Stoffstücke für andere geplante Projekte,
hab ich das wilde Mixen begonnen.


Etwas ungewöhnlich für mich, nicht immer Ton in Ton zu arbeiten,
aber es hat sich für meinen Begriffe gelohnt.
Und da sich in meinem Fundus noch ein schön gelber Baumwollstoff befand,
hatte ich die Kombi komplett.


Noch etwas unsicher ob es wirklich gut aussehen wird
habe ich einfach angefangen.
Und erstaunlicherweise war ich recht flott fertig.
2 Stunden Zeit hat mich das gute Stück gekostet.

Gnädigerweise hat mein Kind mir diese auch gewährt.


Leider hab ich den Reißverschluss etwas blöd angebracht.
Praktischer wäre es gewesen,
wenn der Zipper oben gelegen hätte.
Gut!
Aus Fehlern wird man klug.
Und da das Kind mir schon sehr charmant mitteilte,
das er genau so ein Teil auch braucht,
um sein Lego von A nach B zu transportieren,
wird es nicht mein Letzter sein.


Den Taschenboden habe ich praktischerweise ausKunstleder gestaltet.
Ebenso die Laschen für den Gurt, damit sich der Boden nicht so alleine fühlt.
Somit dürfte er auch nicht ganz so schnell dem Wäschekreislauf zum Opfer fallen.


Das Futter habe ich aus dem Gelben Baumwollstoff gefertigt.
Auch beim Aufmachen darf mich gerne die Farbe anstrahlen.
Aber entgegen der Anleitung habe ich keine Art der Verstärkung benutzt.
Irgendwie erschien mi der Jeansstoff stabil genug.

Für das Kind wird auf jeden Fall das Rückenteil eine Volumenvlieseinlage benutzt.
Und der Boden bekommt eine stabile Einlage oder einen einlegbaren Boden, den ich mit Klett zum halten bringen werde.



Und weil ich diese Taschenspieler CD so toll finde,
bestell ich mir die 2 anderen CD´s auch.

Somit macht´s gut und 
Herzliche Grüße 

Monique 


Sonntag, 22. Januar 2017

Blusen Sew Along 2017


lange habe ich mit mir gehadert,
soll ich oder nicht?

Eigentlich lässt mein Zeitfenster kaum Luft für solche Projekte.
Generell steht die Nähmaschine,
wenn sie denn nicht gerade zu irgendeiner Reparatur ist,
ungewöhnlich still.

Und trotzdem lockt dieses Thema!
Auch wird es Zeit etwas für mich zu machen.
Selbstführsorge, Belohnung, Bestätigung
und etwas Neues zum Anziehen.

Viele Gründe mit zu machen.
Und wenn ich es zeitlich nicht schaffen sollte, 
na dann dauert es halt länger.

Auch kann ich dann mein Projekt vertiefen
und weiter an der Schnittkonstruktion feilen.



Nicht zu vergessen, über den Grundschnitt bin ich noch nicht hinaus.
Aber es wird Zeit, dass ich mich weiterentwickele.
Also: Pack ich es an.

Immerhin fehlt noch die Passformkontrolle/Verbesserung.
Ich wusel mich also gerade durch Tailliensenkung, starkes Gesäß und Co.

Ehrlich weiß ich noch nicht so genau, wie das fertige Teil aussehen soll.
Ich dachte an was Tailliertes.
Da ich ja den Schnitt selbst erstelle,
besteht ja die Möglichkeit, das die Taille auch da sitzt, wo sie hingehört.

Vielleicht auch ein kleiner Stehkragen?
3/4 Ärmel?
Uhhh, da bin ich noch nicht so sicher.
Ich denke, bei der Konstruktion entscheide ich mich spontan.

Bequem sollte es auf jeden Fall sein.
Zu mir passen und ich habe das Bedürfnis nach Blau.
Polyester fällt schon mal flach,
Ich mag das Material einfach nicht besonders.
Wenn die Haut nicht atmen kann, 
werde ich wahnsinnig.

Also suche ich noch den passenden Stoff.
Erstelle den ersten richtigen Schnitt nach Maß
und wage mich wieder an feste Stoffe.


Da habe ich mir ja viel vorgenommen.

Dieser Beitrag wird verlinkt bei
blusenSA2017


Bis denn dann und liebe Grüße
Monique


Verwendete Literatur:
Bekleidung Schnittkonstruktion für Damenmode
Band 1
von Guido Hofenbitzer

Maßschnitte und Passform
Schnittkonstruktion für Damenmode
Band 2
von Guido Hofenbitzer




Freitag, 30. Dezember 2016

Alvas ´s täschle

und ich sind nun sehr gute Freunde!
Darf man das so schreiben???
JA, Frauen dürfen das!

Ich bin ja zugegebener maßen echt eine Schissbux,
wenn es darum geht, mich an Neues zu wagen.
Aber da meine Pfaff beim Mechaniker hängt
und ich spontan Kinderfrei hatte,
musste etwas Robustes her.
Jersey und Sweat mag meine Singer leider nicht.

Viel zu lange stand die Nähnadel gezwungener maßen still.
Zwischen Noroviren *über Weihnachten echt blöd*,
grippalen Infekten und Migräne, war einfach keine Zeit und Lust dazu.

Aber ein wenig Entzugserscheinungen sind da
und lassen sich nicht schön reden.
Ich brauche einfach meine Glücksmomente.
Mama ich könnt Dich echt knutschen, dass du mir R. abgenommen hast.



Wie passend, das ich schon die Stoffe zu Hause hatte.
Ja ich weiß, etwas Retro aber so schön.
Leider ist es mir nicht gut gelungen die Farben wirklich rüber zu bringen,
die sind der Hammer.
Also haben vordere und hintere Einschubtaschen und der Taschendeckel diesen hammermäßigen Cord abbekommen.


Alle weiteren Außenteile sind aus gecrashten Kunstleder.
Der passte einfach wie die Faust aufs Auge.
In Kombination mit den Lederpaspeln war das meine erste Wahl.


Das Futter ist ein schöner Baumwollstoff in dunkel Blau.
Die Tasche innen habe ich leicht abgewandelt.
Da Kunstleder ja nicht ausfranst, hab ich Sie ganz plump einfach aufgesetzt.
Sitzt, passt, wackelt und hat Luft,
und ich sehe die Tasche auch im Halbdunkeln.


Insgesamt habe ich meine Nähmaschine an Ihre Grenzen gebracht.
Ich hätte wohl das Kunstleder nicht auch noch mit Volumenvlies verstärken sollen.
Damit hat sie zwar einen ganz tollen Stand,
aber auch 2 nadeln gekostet.
Leider sieht man das auch bei genauerer Betrachtung.
Aber das ist wohl auch eine Übungssache,
denke ich.


Jedenfalls bin ich Happy, Glücklich und sehr zufrieden.
Die Reststoffe reichen noch für eine passende Geldbörse 
und Krammäppchen.
Also ran ans Werk!

Damit habe ich mich nachträglich selbst zu Weihnachten beschenkt und 
kann beschwingt ins neue Jahr hüpfen.

Euch wünsche ich ebenfalls einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Herzliche Grüße
Monique 

Taschenzubehör: Bal-kurzwaren
Stoffe und Einlagen: stoffe-zanders
Schnitt: von Tante Anton die Alva

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Stay Wild

Ich bin ja total entzückt!
Ich tu mich ja mit gemusterten Stoffen echt total schwer.
Oft fühle ich mich dann schnell verkleidet.
Auch wenn Sie total schön anzusehen sind,
bin ich meistens ja der total schlichte.


Und dann kam Stay Wild von Nähstoffreich.
Ich sag Euch, diese Farbe!
So eine Mischung aus Curry- Orange- Gelb.
I´m in Love!
Man bin ich froh, dass ich im Designnähteam bin.
Sonst währe mir dieses Schätzchen wahrscheinlich durch die Lappen gegangen.


Achtet nicht auf mein Gesichtsausdruck.
Die Bilder sind bei knapp 1 Grad Außentemperatur entstanden.
Aber das sind die ersten richtig guten 
*die hat Sohnemann gemacht* Bilder.
Ihm hat es total Spaß gemacht
und ich hatte nach knapp 20 Minute leicht bläuliche Lippen.


Genäht habe ich eine MAbinta von Kibadoo.
Eigentlich hatte ich ein Kleid geplant,
aber im Winter ist das mit den Kleidern immer so eine Sache.
Der Schnitt ist auch wirklich toll!
Da konnte ich das Belegnähen mal wieder richtig üben.
Ich bin da so ein typischer Erbsenzähler.


Ein kleinen Rest habe ich noch von dem Tollen Stoff übrig, 
da könnte ich mir durchaus ein schönen Halswärmer vorstellen.
Auch habe ich hier noch den Kombistoff, der auf R. wartet.
Also wird das nicht der letzte Post sein,
in dem Ihr Stay Wild bewundern könnt.

Und heute geht es zum RUMS

Herzliche Grüße
Monique


Schnitt: MAbinta von Kibadoo