Samstag, 17. September 2016

Küstenkind

Stimmt, mit einer Küste kann ich nicht dienen. 
Nicht einmal Maritim hab ich Ihn genäht.


Trotzdem ist er genau passend für uns.
Auch wenn das Bildermachen echt schwer war.
Bei über 30 Grad möchte glaube ich kein Kind ein Pullover tragen müssen.
Also mussten wir warten, bis es etwas kühler ist.
Schade das nun auch direkt die Sonne fehlt.



Bilder machen ist heute so oder so ein echt schwieriges Thema für uns gewesen.
Sohnemann hat darauf mal gar kein Bock.
Es ging nämlich zur Übernachtung bei Oma und da kann es nicht schnell genug gehen.



So bin ich glücklich, dass ich zumindest ab und an mal ein Bild bekommen habe, 
wo nicht nur die Arme drauf zu sehen sind.



Aber welche Mutter kennt das Problem nicht?
Schöne Bilder sind ab und an echt Fehlanzeige.
Entweder alles verschwommen oder nur Bruchstücke zu sehen.
Oder in meinem Fall ...
ein Fleck auf der frisch angezogenen Hose.


Wenigstens ist das Gesicht sauber und führt nicht zu irgendwelchen Bemerkungen 
vonseiten des Kindes.
Es könnt ja peinlich sein *hihi*


Ganz nebenbei hab ich mich mal quer durch die Kameraeinstellungen gearbeitet.
Ich teste nämlich noch fleißig, was das Schätzchen noch so drauf hat.


Ich muss ja zugeben, ich merke mir nie, was ich wo gemacht habe
und daher bin ich echt Grotten schlecht, was das betrifft.
Aber ich gebe ja nicht auf.
Zumindest was das bewegte Ziel betrifft.
Alles, was schön brav stehen bleibt, hat Glück.


Bei dem Bild sind wie dann schon fast am Ziel.
Telefonzellen!!!
Irgendwie haben diese klebrigen, keimbehafteten und schmutzigen Dinger 
eine enorme Anziehungskraft.
An der Bushaltestelle unseres Begehrens steht einer dieser Ungetüme.
Egal was ich sage,
er muss da ran.


Also nur noch auf dem Bus warten.
In diesem Moment habe ich mich von meinen Männern verabschiedet.
Die beiden sind Weiter gezogen und ich habe mir die Zeit genommen 
und einfach einen Kaffee getrunken.
Ein bisschen Zeit für mich.

So ich habe mit Absicht nicht sonderlich viel über den Schnitt geschrieben.
Oft fällt es mir schwer die richtigen Worte zu finden,
was die Bilder nicht so oder so schon zeigen.
Daher, noch einen wundervollen Abend 
liebe Grüße Monique

Stoff: Baumwollstrickstoff von Stoffe Zanders


Montag, 15. August 2016

Hosen für die Tasche ,

hört sich im ersten Moment echt komisch an, oder?
Ist aber so.
Manchmal nähe ich mir für einzelne Stücke Kombipartner.
Immer nur Jeans ist ja langweilig
und zudem auch für gewisse Temperaturen eindeutig zu warm.


Somit passte es wunderbar,
als Sophie davon sprach, dass die Sanna eine kleine Erfrischungskur braucht.
Da war ich gern mit am Start.
Eigentlich war der Schnitt ja mehr für Jersey konzipiert.
Wie sich aber herausstellte, geht auch Webwahre wunderbar.


In meinem Beispiel habe ich Baumwollstoff mit einer etwas festeren Qualität verarbeitet.
Das zarte Blau in Kombination mit dem Gelb war in meinem Kleiderschrank noch nicht zu finden.
Eigentlich hatte ich mit dem Stoff anderes geplant,
aber wie es meistens so ist, lag er dann doch schon fast 1 Jahr und staubte so leise vor sich hin.


Mein Modell der Sanna ist kurz und hat einfache Eingriffstaschen,
welche ich aufgehübscht habe mit einer gelben Paspel.
Diese hatte ich noch von einer Tasche über und fand es zu schade Sie wegzuwerfen.


Die Ösenverstärkung habe ich aus Snappap gefertigt.
Und das Bindeband habe ich aus weißem Baumwollstoff  gemacht.
Es lebe der Schrägbandformer!


Alles im allem hatte ich immer vor Augen, das die Hose zu meinem Beutel passt.
Ich steh auf Beutel!!!


Und da fällt mir ein, dass ich den ebenfalls noch nicht gebloggt habe.
Das hole ich gerne nach.


Immerhin ist er schon seit Juni fertig und schwer im Gebrauch.
Ein fast täglicher Begleiter, der mir Treue Dienste erweist.


Natürlich gibt es diesen Stoff nicht zu kaufen.
Ich habe mich wieder fleißig damit beschäftigt zu drucken.
Eine Mischung aus Linolplatten, Korg und Moosgummi haben mich zu dem Farbwunder inspiriert.
Ich überlege noch angestrengt, ob das nicht auch ein Motiv ist, welches sich für ein Hoodie eignet.


Das obere Teil ist eine kleine Recyclingaktion von mir.
In einem Sacond hand Laden fand ich mal eine total tolle Lederjacke.
Nein ich trage sie nicht gern, aber die Farbe hat es mir angetan.
Somit wurde das Vorderteil ausgeschnitten und die Eingriffstasche findet sich nun an meinem Beutelchen wieder.
In die Tasche passt wunderbar ein Einkaufschip und eine Packung Taschentücher.
Auch die vorhin schon erwähnte Paspel ist nun zu sehen.


Der Hauptstoff ist weiße Baumwolle,
schlich, einfach und toll zum Bedrucken.
Die Griffe habe ich aus einem Kunstledergürtel gefertigt und einfach mit Nieten befestigt.
Also bei mir hält es, obwohl der Gürtel mittlerweile etwas gelitten hat und sich langsam in seine Bestandteile auflöst.


Und da ich nicht vor habe diese Tasche zu waschen,
konnte ich auch ein Snappaplabel beplotten.
Leider löst sich sonst immer die Folie vom Label,
was mich zum Umdenken veranlasste.
Aber auch da werde ich noch eine Lösung finden.

Somit verabschiede ich mich für heute
 und verzieh mich in den sonnigen Garten.

Herzliche Grüße Monique

Schnitt Hose: Sanna von Näähglück
Stoffe: Heimischer Baumarkt und Fundus aus den Tiefen meines Schrankes
Und Recycling einer alten Lederjacke


Samstag, 13. August 2016

Endlich gutes Wetter

Ferien Sind toll, aber ...

das Wetter ist mal überhaupt nicht schön.
Daher nutze ich spontan die Gelegenheit des schönen Tages 
und zeige einen nicht mehr ganz neuen Täschling 2.0 .
Eigentlich habe ich ihn schon seid Anfang Juli fertig 
und er wurde schon mehrfach getragen und gewaschen.
Dementsprechend ist er nicht mehr ganz so taufrisch,
aber immer noch schön.


Eigentlich sollte die Hose ein Teil eines Outfits werden, 
aber wie das Leben so spielt, 
passte der Feincord irgendwie nicht zum Jersey vom Oberteil.
Nun hat er halt ein grünen Täschling der wunderbar als Basicteil durchgehen kann.


Seid dem ich mir mal eine Jeans genäht habe, 
habe ich Jeansnieten zu Hause.
Tolle Erfindung sag ich Euch
und ganz nebenbei ist es auch noch schön anzusehen.


Auch die Drücker von den Knopfleisten waren ein Glücksgriff.
Irgendeine Dame hatte wohl Ihr Nähzeug aufgelöst
 und stand damit auf dem Trödelmarkt.
Das Grün scheint wohl nicht so in Mode zu sein, 
daher habe ich Sie zu einem unverschämt günstigen Preis bekommen.
Die Packung von Prym war noch so richtig Retro.


Nachdem Mr.R. so wundervoll in die Höhe schießt, 
hatte ich vorsorglich 1 Nummer größer genäht.
Nun passt sie ganz genau und von dem etwas zu Großem sieht man nichts mehr.
Ich hoffe, Euch wird nicht langweilig bei den vielen Täschlingen,
aber es ist halt unser Hosenschnitt Nummer 1.
Heiß geliebt, gern getragen und bequem. 


Einmal Label für Faule ist auch dabei.
Snappap, handbeschrieben mit Permanentmarker.
Ich hatte es auch schon versucht mit beplotten,
aber da löste sich spätestens nach 3 Wäschen die Folie.
Was durchaus daran liegen kann, 
dass meine Wäsche schon mal in den Trockner wandert.
Und buntbande sieht mit weniger Buchstaben halt nicht mehr so toll aus.

So nun genug gesehen, ich genieße noch ein wenige den restlichen Samstag
und Kuschel mich zum Sohnemann auf die Couch.

Herzliche Grüße
Monique

Schnitt: Täschling 2.0 von Allerleikind
Feincord: Stoffe Zanders
Zubehör: Fundsachen vom Trödelmarkt

Montag, 11. Juli 2016

Mein Fischkleid


Vor einiger Zeit war ich bei einem Probenähen von der lieben Sophie dabei.
Da hier im Hause Buntbande alles daneben lief, 
konnte ich leider kein zufriedenstellendes Ergebnis abliefern.
Was ich total schade fand,
habe ich mich doch an Neuland gewagt.


Ich erinnere mich noch,
immer schon, wollte ich ein Maxikleid / Rock haben.
Und immer wurde mir gesagt
" Mädchen, dafür bist Du zu klein. So etwas solltest Du nicht tragen.
Das ist nix für Dich! ".
Pha, Pustekuchen!
Ich mache das einfach! 


Geht nicht, gibt es nicht!
Und so schlimm sieht es ja nun auch nicht aus.
Gut, stark gemusterte Stoffe, habe ich erst einmal vermieden.
Und damit es nicht so eintönig aussieht, habe ich mich für ein Fischdruck entschieden.


Die Druckvorlage hatte ich noch von einer Tasche hier rumliegen.
Auch wenn ich diese nicht mehr mein Eigen nennen kann, gefällt mir doch das Fischmotiv.
Und jetzt mal ehrlich ...

So schlimm ist es doch nun auch nicht, oder?


Leider habe ich mich etwas schwer getan mit der Ausschnittversäubeung.
Nicht ganz so geworden, wie ich das wollte.
Tragbar ist es trotzdem!


Nun habe ich ein wirklich tolles und pflegeleichtes Basic Teilchen,
welches schnell angezogen ist und toll aussieht.


Der Schnitt selber ist total wandlungsfähig.
Vom Shirt, kurzes Kleid und Maxi kann man alles damit machen.
Ob Falten gelegt, gerade oder gerafft wie bei mir,
egal! Geht alles.
Also wenn man etwas schnell Genähtes möchte,
was man sich auf seine Figur anpassen möchte, ist man hier gut beraten.
Auch Brustabnäher sind mit enthalten.
Für die Damen mit etwas mehr Oberweite, schon fast ein unverzichtbares Muss.


Wie üblich bei Sophies Schnitten ist alles ganz wundervoll erklärt.
Somit haben Frauen die in keine Standardmaßtabelle Platz finden die Möglichkeit
sich gut sitzende Kleidung zu zaubern.
Vielen Dank für Dein Vertrauen liebe Sophie.


Hiermit verabschiede ich mich auch für heute.

Herzliche Grüße Monique

Schnitt: Easy Summer von Näähglück
Stoff: Jersey von dresowka
Druck: Meiner!



Mittwoch, 29. Juni 2016

Ein bisschen Ladylike

Zumindest Menschen, die mich besser kennen, wissen, dass ich selten bis nie Röcke trage.
Nicht, weil ich Sie nicht schön finde, sondern mehr, weil Sie nie so recht passen.
Entweder sind Sie zu lang und ich sehe leicht nach 50 Jahre älter aus,
oder sie sind zu kurz für meine x-Beine.


Selber nähen schafft da durchaus Abhilfe.
Also habe ich mich rangewagt.
Irgendetwas zwischen Knie umspielend und Midilänge dürfte es dann geworden sein.
Genau das Richtige finde ich.
Und schön hoch in der Taille geschlossen,
schummelt der Rock direkt ein paar Pfunde weg.


Schade das beim Bildermachen sich die Sonne gerade verabschiedet hat.
Das Wildlederimitat hat ein ganz tolles Blau.
Auch von dem Oberteil kann ich Euch mein Extra nicht wirklich zeigen.


Ein ganz toller Glitzerstrick ist das.
Ein Glücksgriff bei meinem Stoffdealer.
70 cm Restposten haben gerade so gereicht.
Nicht nur zum Rock toll, die Jeans ist auch kompatibel.


So ein bisschen Ladylike muss auch mal sein, oder?
Ich mag es, und mit Rock haben meine Beine vielleicht
die Chance braun zu werden.
Beides sind total einfache Schnitte.
Der Rock wird auf jeden Fall noch in Baumwolle folgen
und das Top stell ich mir in Viscosejersey extrem luftig vor.
Also genau für die heißen Tage  gedacht.

  
Das Eis vom Lieblingseismann war auch total lecker.
Und immer, wenn ich diesen Weg gehe, muss ich da ein Zwischenstopp einlegen.
Mit diesen Worten wünsch ich Euch noch einen schönen Tag.

Herzliche Grüße Monique  

Rockschnitt: La Maison Victor Ausgabe 2/2015 Rock Betty
Shirtschnitt: La Maison Victor Ausgabe 2/2015 Top Harley
Beide Stoffe bei stoffe-zanderino erstanden.

Dienstag, 26. April 2016

Calla und MAcalla

Ja heute bekommt Ihr es wieder mit einer Bilderflut zu tun.
Zum einen liegt es daran, dass meine Mutter die Bilder gemacht hat,
*nicht ohne Hintergedanken, da Sie keine aktuellen von uns beiden hat*
und zum Anderen, da nicht nur Bilder von Mir, sondern auf von Mr.R. vertreten sind.


Als Kibadoo den Aufruf gestartet hat, habe ich mich sehr gern beworben.
Wohl wissend mit dem Hintergedanken, 
dass ich wahrscheinlich so oder so nicht genommen werde.
Umso schöner war es, als ich die Einladung bekam.
Ich bin fast im Dreieck gesprungen.


Hemdbluse MAcalla ist das Motto.
Dazu kam die wirklich nette Überraschung, dass es dazu auch einen Kinderschnitt gibt.
Ich wollte schon immer mal im Partnerlook mit Sohni gehen.
Also wurde Calla angeschnitten.


Eigentlich ist Calla ein Schnitt für Mädchen.
Aber 6 jährige Jungs passen da durchaus noch rein, 
sofern Sie schlank gebaut sind.


Und mit den richtigen Stoffen ist da gar nix Mädchenhaftes.
Mr.R. ist ganz stolz,
das gleiche wie Mama, hatten wir ja noch nie.


Ich bin ja vom Poloverschluss ganz angetan.
Obwohl ich ehrlich zugeben muss, dass ich mich damit ganz schön schwergetan habe.
Ist Neuland für mich gewesen!
Auch das Haus vom Nikolaus habe ich als Kind schon nicht verstanden.


Daher hat es einige Trockenübungen gebraucht, 
bis dann endlich mal was Brauchbares bei mir raus kam.
Aber ich gebe ja bekanntlich nicht auf.


Auch meine Nähmaschine hat sich als totale Diva entpuppt.
Schlaufenbildung, Fadenreißen und Co. waren da an der Tagesordnung.
Aber Die währ bestimmt schon aus dem Fenster geflogen,
hätte ich Sie nicht bezwingen können.



Die beiden Schnitte gibt es auch noch in Länger,
als Longbluse/ Kleid.
Da das für Mr.R. aber nicht infrage kommt
*versteht sich von selbst*
und ich irgendwie nicht der Typ dafür bin.
Habe ich die kurze Variante gewählt.


Auch sämtliche Taillenabnäher im Vorder und Rückenbereich
habe ich vermieden.
Ich mag es Leger.
Und die Fummelei, die Abnäher auf meine Größe zu ändern, 
habe ich mir gespart.
Ist schon blöd, wenn die Taille auf der Hüfte aufliegt.


Aber so geht es für meine Größe auch ganz wunderbar.
Verdeckt alles, was bedeckt sein sollte.
Mogelt das ein oder andere Pralinchen von Weihnachten weg.
Und sieht sportlich genauso toll aus wie mit hohen Schuhen.


Wenn ich es etwas Schlichter haben möchte, 
reicht es auch völlig, die letzten beiden Knöpfe zu schließen.
Damit ist man sofort bei jeder Gelegenheit gut angezogen.
Da ich das aber wirklich nicht brauche,
bin ich auch gut gekleidet mit etwas Dekolleté.


So nun aber genug! Mir gefällt meine Bluse total!
Ich bin auch wirklich stolz auf mich.
Es kommt ja nicht oft vor, das ich etwas aus Webwahre nähe.
Ist für mich immer eine kleine Zitterpartie,
sie verzeiht halt nicht so viel wie Jersey.


Auch der Kragen ist mir gut gelungen.
Das war ja immer mein Angstgegner.
Mit Knopfleisten bzw. Löcher habe ich dank dem Täschling ja keine Probleme mehr.


Puh, nun habe ich aber viel geschrieben.
Dabei wollte ich eigentlich mehr die Bilder sprechen lassen.
Aber manchmal überkommt es mich
und dann plauder ich so vor mich hin.
Manchmal wiederhole ich mich auch.
Aber egal, ich denke,
das Wichtigste dürftet Ihr wissen.


Daher gibt es noch eine kleine Süßpause für uns
und zum Schluss noch Detailbilder für Euch.
Ich geh nun mein Haus vom Nikolaus bestaunen
und werde überprüfen, ob es nun Können war,
oder doch nur der pure Zufall.




Mr.R. und ich sagen bye, bye
und holen uns noch ein dickes Eis.
Natürlich vergessen wir nicht die Oma,
die bekommt noch einen leckeren Milchshake.


Schnitt: Hemdbluse Calla und MAcalla
Stoffe: Baumwoll Voile von Zandarino
Knöpfe: Stoffe Zanders
Nerven: Irgendwo im Nirgendwo